der RATONERO BODEGUERO ANDALUZ
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RATONERO BODEGUERO ANDALUZ
Unzählige Bodegueros werden vernachlässigt und in den Tötungen abgegeben
Bodegueros werden oft für Jack-Russel oder Jack-Russel-Mixe gehalten. Aber der Ratoneros Bodegueros Andaluz ist eine spanische Hunderasse mit ganz eigenen rassetypischen Eigenschaften. Sie werden in Andalusien gezüchtet, um die Wein- und Sherry-Keller von Ratten und Mäusen frei zu halten und ihrem Herrchen Gesellschaft zu leisten. Ihr Name: Bodeguero Andaluz, bedeutet übersetzt „Andalusischer Kellermeister"! Leider werden sie, genau wie der Galgo Español, nur als Nutztier gehalten und bei Nichtgebrauch entsorgt
Ratoneros Bodegueros Andaluz sind 35-40cm groß, wiegen 8-9 kg, mit einem kurzen dichten meistens weißen Fell mit schwarzen und/ oder braunen Abzeichen. Ihr zumeist schwarzer Kopf ist dreieckig mit wenig ausgeprägten Stopp, sehr dunklen Augen und nach vorne geklappten Ohren. Ihr Schwanz wird in Spanien meistens auf einen Drittel seiner Länge kupiert.
Bodegueros sind freundlich, sehr anhänglich, sozial mit anderen Hunden, gelehrig und munter. Sie sind entgegen aller Vorurteile weder hibbelig noch hyperaktiv – sie sind draußen aktiv und im Haus eher ruhig, dabei aber wachsam. Sie lieben engen Körperkontakt zum Menschen, können stundenlang auf dem Schoß eingekuschelt liegen und lassen sich gerne ausgiebig streicheln und kraulen. Ratoneros jagen gerne Mäuse und können beharrlich vor einem Mäuseloch warten, gehen aber in der Regel nicht streunen oder jagen. Daher laufen sie gut ohne Leine und haben Spaß an allen Aktivitäten mit ihrem Menschen. Sie sind verspielt, fröhlich, intelligent und auch mal albern – sie sind einfach liebenswerte kleine Terrier!
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Film 1 – Danke an Nicole
Film 2 – Danke an Esben
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Ein Ratonero Bodeguero Andaluz – oder einfacher: Unser Max!

Vielleicht geht es Ihnen genauso, die Bezeichnung Ratonero Bodeguero Andaluz hatten wir vorher noch nicht gehört. Die Übersetzung – Mäusejäger des Andalusischen Weinkellers – bringt einem die Bedeutung der Worte näher, aber sagt wenig über die Hunde an sich.
Als wir uns nach längerer hundefreier Zeit dazu entschlossen hatten, wieder einen Hund haben zu wollen, haben wir uns intensiv mit der Auswahl der Rasse beschäftigt. Der Hund sollte nicht zu groß sein, damit Haus und Garten ausreichend Platz für ihn bieten und er körperlich gut zu beherrschen ist, auf der anderen Seite aber auch nicht zu klein, damit er mit unserem eher aktiven Leben in wahrsten Sinne des Wortes Schritt halten kann. Wir wollten einen bewegungsfreudigen, lebenslustigen Hund. Wir waren schon Terrier-vorgeprägt, geprägt sein denn der Vorgänger war ein Foxterrier. Dieser hatte jedoch einen ausgeprägten Jagdinstinkt und ein gehöriges Maß an Terrier-Sturheit. Eine Kombination, die dazu führte, dass wir ihn nie ableinen konnten. Das sollte bei unserem neuen Hund jedoch in jedem Fall möglich sein. Da wir zwei Pferde haben, die in einem Pensionsstall leben, sollte der Hund außerdem keine Angst vor Pferden haben und gut mit anderen Hunden klar kommen. Unser neues Familienmitglied sollte dazu noch das Autofahren vertragen und auch an das gelegentliche Alleinsein gewöhnt werden können. Und natürlich hatten wir auch nichts dagegen, dass es ein hübscher Hund wird!
Mit all diesen Ansprüchen haben wir uns dann auf die Suche gemacht und sind im Internet fündig geworden. Dort haben wir Informationen über die GALGO-HILFE e.V., die Rasse der Ratonero Bodeguero Andaluz und letztendlich auch unseren Max gefunden. Und da er all diesen Anforderungen sehr gut gerecht wird, möchten wir Ihnen Max, unseren Ratonero und gleichzeitig unser jüngstes Familienmitglied, gern vorstellen.
Um es vorweg zu sagen, Max ist einfach ein toller und charaktervoller Hund!
Aber erstmal zu den objektiven Fakten. Max ist jetzt ein halbes Jahr alt, ist 39 groß und 7 kg schwer. Max ist noch nicht ausgewachsen und wird sicher noch etwas größer und schwerer werden. Er hat eine typische Ratonero Zeichnung, mit einem weißen Körper und einem dunklen Kopf.
Max ist ein agiler, lauffreudiger und dynamischer Hund und seine körperlichen Eigenschaften, wie seine langen Beine und sein schlanker Körper, lassen dies auch zu. Schön ist, dass Max schnell zu aktivieren ist, aber auch schnell wieder zur Ruhe kommt. Wir finden dies wichtig, wenn der Hund im normalen Alltag mit lebt. Denn das sollte für solch einen Hund Bedingung sein. Max ist sehr anhänglich und menschenbezogen. Er ist gern überall dabei, lernt schnell und ist total begeistert, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Natürlich üben wir auch das Alleinsein, aber dies sollte sich auf überschaubare Zeiträume beschränken.
Neben der Aktivität braucht Max allerdings auch seine Ruhephasen. Bei einem Baby würde man sagen „er schläft wunderbar durch“. Nachtpausen von 12 Stunden sind keine Seltenheit. Ob dies rassetypisch ist, können wir nicht beurteilen, aber Max ist kein Frühaufsteher!
Und noch etwas anderes macht ihn sehr sympathisch. Max mag keinen Regen. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie an Regentagen ein Spielprogramm im Haus auf die Beine stellen müssen, denn außer zu seinen Geschäftchen lässt solch ein Sonnenhund sich im Regen zu nichts überreden.
Max ist ein vorsichtiger, aber kein ängstlicher Hund. Er geht auf Menschen und Tiere gleichermaßen zu. Unseren Pferden gegenüber zeigt er sich sehr zutraulich, Katzen finden allerdings keine so große Sympathie. Auto fährt Max gern. Er verträgt das Autofahren und verhält sich ruhig. Beim Spaziergang ist Max gut zu führen. Obwohl er noch so jung ist, geht er schon prima an der Leine. Wir gehen davon aus, dass es auch kein Problem sein wird, ihn frei laufen zu lassen, wenn wir noch ein bisschen Hundeschule hinter uns gebracht haben.
Max ist zwar aufmerksam in Bezug auf seine Umgebung, ist jedoch kein Kläffer. Die Türklingel lässt ihn kalt und dass auch die Nachbarn sich in ihren Gärten aufhalten dürfen, hat er schnell akzeptiert. Wir finden dies wichtig, denn sonst kann das neue Familienmitglied schnell zu Ärger führen.
Ratoneros haben ein glattes und kurzes Fell, welches sie mit Begeisterung pflegen. Max leckt jedenfalls alles immer schön sauber und zwar mit äußerster Hingabe.
Unseren ersten Winter müssen wir noch gemeinsam durchstehen. Wir wissen, dass es an kalten oder nasskalten Tagen notwendig ist, ihm einen Hundemantel anzuziehen, da die Behaarung an den Beinen und am Bauch sehr dünn ist. So wäre die Gefahr von Infektionen zu hoch und außerdem ist es schlicht und einfach zu kalt. Deutschland ist nun mal nicht Andalusien.

Alles in Allem ist Max ein sympathischer, fröhlicher und unkomplizierter Hund, der seine Menschen liebt und dies auch zeigt. Er braucht Aktivität und Ansprache, aber auch Ruhe und mag gern Kuscheln. Er ist im Haus umsichtig, genießt aber Raum zum Rennen und Toben, wie zum Beispiel den Garten sehr.
Wenn Sie ein vollwertiges Mitglied in Ihre Familie aufnehmen wollen, dass Ihnen dies mit viel Zuneigung dankt, dann sind die Ratonero Bodeguero Andaluz sicher eine ideale Rasse.
Auch die Vermittlung über die GALGO-Hilfe war vollkommen reibungslos und unsere direkte Ansprechpartnerin, Frau Jessica Eckelkamp, hat uns mit vielen hilfreichen Tipps für die erste Zeit weiterhelfen können. Man braucht keine Berührungsängste zu haben, auf diese Weise zu seinem Traumhund zu kommen. In Deutschland ist die Rasse noch sehr selten, in Andalusien aber weit verbreitet. Seriöse Organisationen, welche sich mit spanischen Hunden auskennen, sind deshalb die kompetenten Ansprechpartner für die Ratonero Bodeguero Andaluz.
Wir jedenfalls wollen unseren Sonnenhund Max nicht mehr missen und sind froh, diese Rasse für uns entdeckt zu haben.
Familie Funken, Aachen
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